Kiebitz in Not


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Heimische Tierwelt

„Kiewitt, kiewitt“ – das ist der Ruf des
 inzwischen stark gefährdeten Kiebitzes.
Früher einmal war er weithin zu hören und
ein sicheres Zeichen für den beginnenden Frühling.




Bereits
12.134 alte Handys
für junge Kiebitze
 gesammelt!


Deutsche Umwelthilfe & Telekom Deutschland
unterstützen den Kiebitz in Not.




Bringen auch Sie Ihr Handy zu einer der vielen Sammelstellen. Der Kiebitz dankt es Ihnen!

Ein Testament für die Natur

Informieren Sie sich
über die Möglichkeit, mit Ihrem Erbe etwas für den Erhalt der Natur zu tun.

Lesen Sie weiter ...



Unser Angebot!

Alle 3 Waldbände für nur 15 € (+ Versand)
statt wie bisher 22 € (+ Versand) |
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Auwälder in Hessen (1999)
Dokumentation über Auwälder und andere ausgewählte Feuchtwaldgesellschaften

Bachauenwälder in Hessen (2004)
Dokumentation über Bachauenwälder, Bruch- und Sumpfwälder sowie andere ausgewählte Feuchtwaldgesellschaften

Altholzinseln in Hessen (2006)
Biodiversität in totem Holz - Grundlagen für
einen Alt- und Totholz-Biotopverbund

  


Neuer Brutvogelatlas
Vögel in Hessen
Die Brutvögel Hessens in Raum und Zeit
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Was? Wann? Wo?
Unsere aktuellen Veranstaltungstipps finden Sie ab sofort HIER

oder als FLYER zum Runterladen.
 


Flyer und Broschüren
des Arbeitskreises Main-Kinzig finden Sie hier.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Willkommen!

Im Main-Kinzig-Kreis stehen wir für
mehr Natur | mehr Artenvielfalt | mehr Naturnähe
mehr Lebensräume | mehr Lebensqualität
für den Schutz der biologischen Vielfalt.

Ihre Naturschützer vor Ort
Arbeitskreis Main-Kinzig der HGON



Aktuelle Hinweise

Vortrag: Eulen und Käuze im Spessart beim Ornithologischen Stammtisch der HGON

Am 02.10.2015 findet im Ramen des Ornithologischen Stammtisches der Vortrag von Stephan Börnecke “Eulen und Käuze im Spessart - Vortrag mit Bild und Ton über die sieben bei uns brütenden Arten” statt. Der Vortrag ist kostenlos und Sie sind herzlich dazu eingeladen.

Termin: Freitag, 02.Oktober 2015, 19 Uhr, Treffpunkt: Gasthaus “Zum Hirsch”, Hauptstr. 1, Gelnhausen-Höchst

 

Herbstexkursion an den Ruhlsee

Ornithologische Beobachtungen, im sich entwickelnden Naturparadies Ruhlsee während des Herbstzuges.

Termin: Samstag, 19.September 2015, 10 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz am Strandbad Kinzigsee Langenselbold

 

Dem Feldhamster auf der Spur

Eine Exkursion in seinem Lebensraum

Termin: Samstag, 01.August 2015, 09:30 Uhr, Treffpunkt: Frankfurt-Bergen Enkheim, Berger Schützenhaus an der L3209 zwischen Maintal und Frankfurt-Bergen Enkheim.

Maximal 20 Personen (Anmeldung erforderlich) - Dauer: 3-4 Stunden. Denken Sie bitte an geeignete Kleidung und festes Schuhwerk.

Foto: Manfred Sattler

 

Frühjahrsexkursion an den Ruhlsee

Ornithologische Beobachtungen, im sich entwickelnden Naturparadies Ruhlsee während des Frühjahrszuges.

Termin: Donnerstag, 07.Mai 2015, 19 Uhr, Treffpunkt: Parkplatz am Strandbad Kinzigsee Langenselbold

Die Pressemitteilung zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Veranstaltungen 2015

Den neuen Veranstaltungsflyer 2015 zum Thema “Sehen - Verstehen - Schützen” finden Sie hier.

Feldhamster-Kalender 2015

Suchen Sie noch ein Weihnachtsgeschenk? Hamster-info.net bietet Ihnen in Kooperation mit der
Arbeitsgemeinschaft Feldhamsterschutz (www.feldhamster.de) einen Wandkalender in limitierter
Auflage mit einzigartigen Aufnahmen dieser vom Aussterben bedrohten Tierart an.

Weitere Infos entnehmen Sie bitte hier

 

2014

Abendexkursion zu den Fledermäusen

Die Abendexkursion zu den Fledermäusen findet am Freitag, den 15 August 2014 um 20:30 Uhr statt. Treffpunkt ist das Naturschutzzentrum in Rodenbach.

Fledermäuse gelten als seltsam und interessant zugleich und die wenigsten Menschen haben sie bisher zu Gesicht bekommen. Da diese Tiere nachtaktiv sind und sich tagsüber gut versteckt zurückziehen, ist dies auch kein Wunder.

Auf ihrer Jagd nach Insekten stoßen sie Ultraschall-Laute aus, die für das menschliche Ohr nicht wahrnehmbar sind. Mit Hilfe sogenannter BAT-Detektoren können die Fledermaus-Rufe auch für Menschen hörbar gemacht werden. Bei der Fledermaus-Führung am 15.08. wird ein solches Gerät zum Einsatz kommen. Nach einer kurzen Einführung in die Welt der heimischen Fledermäuse, geht’s zur Exkursion in die Rodenbacher Flur.

Leitung: Dr. Yvonne Walther und Reinhard Lukas (VNR)

Mehr als nur Hobby-Ornithologie

Die Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) betreut hessenweit in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) das mittlerweile größte Meldeportal für Vogelbeobachtungen in ganz Deutschland. Auch für den Main-Kinzig-Kreis gibt es für jeden die Möglichkeit seine Vogelbeobachtungen dort einzutragen. Die HGON motiviert zum mitmachen!

Schwarzspecht-Männchen an der Bruthöhle

Weitere Infos unter Presse

Frühjahrsexkursion an den Ruhlsee

Im Zusammenhang mit den 9. Naturschutz-Erlebnistagen in Hessen findet am 15. Mai 2014 die alljährliche Frühjahrsexkursion an den Ruhlsee statt.

Treffpunkt ist der Parkplatz am Strandbad Kinzigsee - Uhrzeit 19:00 Uhr.

Unter der Leitung von Stefan Stübing und Andreas Höfler (HGON) wird die Möglichkeit zu ornithologischen Beobachtungen, im sich entwickelnden Naturparadies Ruhlsee, während des Frühjahrszuges geboten.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und wir erheben keinen Teilnehmerbeitrag. Da unsere Arbeit mit z.T. erheblichen Kosten verbunden ist, bitten wir um eine Spende für die Natur.

Gemeinsam für den Erhalt der Schöpfung

Wahl des neuen Sprecherrats.

Der Arbeitskreis Main-Kinzig der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) will sich weiter verstärkt für den Schutz des Ökosystems Wald sowie für die Artenvielfalt in Feuchtwiesen und Auen einsetzen. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung im Naturschutzzentrum in Rodenbach nannte der im Amt bestätigte Arbeitskreis-Sprecher Andreas Höfler als vorrangiges Ziel der HGON, dafür zu sorgen, dass die hessische Landesregierung die angekündigte Stilllegung von acht Prozent Staatswaldfläche auch tatsächlich umsetzt. Die HGON werde dazu nochmals konkrete Vorschläge für schützenwerte Kernflächen unterbreiten. Zugleich bestätigte die Versammlung Ralf Sauerbrei als stellvertretenden Sprecher und Dirk Huser als Kassenwart des Arbeitskreises. Im Zentrum der Versammlung stand der Geburtstag der HGON: Der Verband feiert dieses Jahr sein 50-jähriges Bestehen.

Weitere Infos unter Presse

Die neugewählte Arbeitskreisspitze der HGON AK Main-Kinzig von links nach rechts: Andreas Höfler (AK-Sprecher), Daria Mehrling (Mitarbeiterin), Ralf Sauerbrei  (Stellv. AK-Sprecher). Es fehlt auf dem Bild: Dirk Huser (Kassenwart)

Veranstaltungsprogramm 2014 - “Sehen - Verstehen - Schützen”

Der Arbeitskreis Main-Kinzig der HGON veranstaltet auch in diesem Jahr ein vielfältiges und interessantes Programm für Groß und Klein.

Von Januar bis Dezember bieten die ehrenamtlich Aktiven des Arbeitskreises eine bunte Vielzahl an naturkundlichen Veranstaltungen.

Von Exkursionen zu Biber, Fledermaus, Feldhamster oder Storch, über Pflegeeinsätze und die beliebte Frühjahrsexkursion an den Ruhlsee, ist in diesem Jahr nach dem Motto „Sehen – Verstehen – Schützen“ für jeden etwas dabei. Auch Anfragen nach individuellen Führungen werden ganzjährig gerne entgegen genommen.

Weitere Infos unter Veranstaltungen.

Tausende Kraniche auf dem Zug in den Süden
Erste Beobachtungen im Main-Kinzig-Kreis
Nach einer Zählung der HGON wurden seit dem 10. November im Vogelsberg, Kinzigtal und Spessart mehr als 1.500 ziehende Kraniche in mehreren Trupps beobachtet.
Wenn Sie selbst Kraniche beobachten, melden Sie Ihre Bobachtungen bitte unter der nebenstehenden Rufnummer oder per e-Mail an hgon.mkk@t-online.de. Bitte geben Sie dabei die Anzahl der Tiere (Schätzungen möglich), die Uhrzeit der Sichtung und die Zugrichtung sowie einen relativ genauen Ort der Sichtung an.


Kraniche über der Kinzigaue von Langenselbold auf dem Weg
in den Süden
Foto: Andre Kovacic

Informative Exkursion an den Ruhlsee
Herbst-Exkursion an den Ruhlsee bei Langenselbold stieß wieder auf großen Zuspruch
Am Dienstag, den 17. September wurde erneut eine fachkundige ornithologische Führung am Naturschutzgebiet “Kinzigaue von Langenselbold” angeboten. Wie schon im Herbst des Vorjahres, bot sich den Teilnehmern auch diesmal eine Vielzahl von interessanten Beobachtungsmöglichkeiten.

Spektakuläre Fledermausfunde im Spessart
Bau von Windkraftanlagen problematisch für seltene Arten
Im Sommer gelang in der Lützel bei Biebergemünd im Main-Kinzig-Kreis der erste Fund einer Zweifarbfledermaus. Obwohl das Tier nur tot geborgen werden konnte, so ist doch erstmals im hessischen Spessart der Beleg dieser Art erfolgt. Dies ist nicht der einzige spannende Nachweis, den die Naturschützer im Spessart erbracht haben. [Zur Pressemitteilung]


Zweifarbfledermaus
Foto: Udo Klein

Ein hartes Jahr für Fledermäuse
Auch in diesem Jahr haben die Mitarbeiter der HGON umfangreiche Untersuchungen zur Verbreitung und zum Vorkommen der Fledermäuse im Main-Kinzig-Kreis durchgeführt. Die Zusammenfassung der Ergebnisse können Sie hier nachlesen.


Mutter-Kind-Zentrum des Klinikums Hanau unterstützt die Arbeit der HGON zur Ansiedlung von Störchen im Main-Kinzig-Kreis
Lesen Sie dazu die Artikel aus dem Hanauer Anzeiger vom 02.08.2013. sowie aus Main Klinikum, Zeitschrift des Klinikums Hanau | Oktober 2013.


Weißstorch in Rodenbach
Diesen tollen Schnappschuss stellte uns Herr Heinrich Stichel aus Niederrodenbach zur Verfügung.


Seltene Libellen im Naturschutzgebiet “Röhrig von Rodenbach” entdeckt
Während des Libellenmonitorings, im extensiv beweideten Naturschutzgebiet konnten zahlreiche seltene Arten beobachtet werden.
Lesen Sie mehr dazu in der Pressemitteilung.


Main-Kinzig-Kreis unterstützt die biotopverbessernden Maßnahmen des Naturschutzprojektes “Kiebitz- und Feuchtwiesenlebensräume”
Vor kurzem überzeugten sich Vertreter des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Langenselbold von der positiven Entwicklung des Naturschutzprojektes. [Zur Pressemitteilung]


Ein Schwarm aus Mehl-, Rauch- und Uferschwalben sowie Mauerseglern
konnte neben vielen anderen ornithologischen Raritäten am 02. Mai zur Frühjahrsexkursion am Ruhlsee beobachtet werden. Der Arbeitskreis Main-Kinzig freut sich über das große Interesse der Teilnehmer und Teilnehmerinnen. [Zur Pressemitteilung]

Storchensaison 2012 überaus erfolgreich
65 gesunde Jungstörche in diesem Jahr aufgezogen!
Das beste Storchenjahr seit 1950!

In den inzwischen 36 Storchenhorsten im Main-Kinzig-Kreis sind in diesem Jahr von 25 Brutpaaren insgesamt 65 Jungtiere aufgezogen und flügge geworden (63 in Freiheit; 2 im Wildpark “Alte Fasanerie”). Somit ist 2012 das beste Storchenjahr seit 1950, denn ab diesem Zeitpunkt hatte sich der bundesweite Bestand stark verringert. (Zur tabellarischen Aufstellung...)
Seit vielen Jahren engagieren wir uns, um den Storch in Hessen wieder anzusiedeln. Allen voran Herr Werner Peter, der sich kreisweit tatkräftig für das HGON-Schutzprogramm eingesetzt hat.
Unsere Maßnahmen sind vielfältig: Erhalt großflächiger Feuchtwiesen und Auen, Schutz der Brutgebiete in den Flussauen, Schutz der Rastflächen auf dem Zug, extensive Grünlandbewirtschaftung, Optimierung von Nahrungsbiotopen, Anlage von Tümpeln und Wasserflächen in der Aue, Errichtung zusätzlicher Storchenhorste.

Die erfolgreiche Aufzucht der zwei Jungtiere auf dem Horst in Wachenbuchen hat Herr Hans-Jürgen Stumpf in zahlreichen Fotos dokumentiert. Die faszinierenden Aufnahmen finden Sie unter: http://www.hjstumpf.de/Galerie/index.php?fID=148

Pressemitteilung zum Storchenpatentag
Erfreuliche Entwicklung bei der Verbreitung der Störche im Main-Kinzig-Kreis
Dank an alle Storchenpaten

Am Sonntag, den 24.06.2012 trafen sich “Storchenpaten” auf Einladung der HGON im Langenselbolder Flos, um über die Entwicklung des Storchennachwuchses und über aktuelle Naturschutzprojekte des Arbeitskreises Main-Kinzig infomiert zu werden. Im Naturschutzzentrum waren sie dann Gäste eines Dankeschönkaffees.[Zur Pressemitteilung]


HGON Handysammlung
Umwelt und Natur profitieren gleichermaßen
Weit über 72 Millionen Handys verstauben in den Schubladen deutscher Haushalte. Am besten ist es, wenn Handys wieder ver- wendet werden können. Ist dies nicht möglich, sollten ihre Bestand- teile zumindest wieder verwertet werden. Deshalb sammeln wir aus- gediente Handys und führen sie dem Recycling zu.

Der  Arbeitskreis Main-Kinzig rief bereits  2004 die Althandy- Sammlung im MKK -
in Kooperation mit der Deutschen Umwelt- hilfe (DUH) und der Deutschen Telekom - ins Leben. Heute freuen wir uns über unseren großen Erfolg.

Unsere Motivation damals wie heute: Der Umwelt soll einerseits die Belastung mit schadstoffhaltigem Elektromüll und andererseits der aufwändige und viele Landschaften schädigende Abbau von Edel- metallen erspart werden. Und: Die Abgabe von alten Handys an einer der Sammelstellen im Main-Kinzig-Kreis unterstützt vor Ort das Arten- schutzprojekt  „Kiebitz in Not“ und damit Kiebitzbiotope, denn pro Handy erhalten wir 1,50 € für die Pflege unseres Wiesenvogellandes.

Langenselbolder Kiebitzbiotope
Pflege und Optimierung nach Ende der Setz- und Brutzeit
Nachdem nach dem 15. Juli 2011 die erste größere Pflegeaktion in der Langenselbolder Kinzigaue realisiert wurde, hat der Arbeitskreis Main-Kinzig weitere wichtige Pflegemaßnahmen und Biotop-
optimierungen angestoßen. Insbesondere der inzwischen verbrachte Kiebitzbrutplatz sollte für die kommende Brutsaison wieder optimal hergerichtet werden. Dazu sind mehrere Arbeitsschritte nötig, die von einem Langenselbolder Landwirt ausgeführt wurden.



Im Herbst 2010 war aufgrund der ungünstigen Witterung ein Arbeiten mit landwirtschaftlichem Gerät auf der für den Kiebitz so wichtigen Fläche nicht möglich gewesen. Der Bruterfolg hat dementsprechend auf sich warten lassen. Mit dem Ausmähen einer großen Flutmulde soll die Kinzigaue für die nächsten Jahren ihren Offenlandcharakter beibehalten und an Attraktivität für bodenbrütende Wiesenvögel gewinnen. Lesen Sie dazu auch einen Artikel in der Gelnhäuser Neuen Zeitung vom 6.08.2011.

Wasserbüffel als Landschaftspfleger
im Natura 2000 Gebiet Weideswiesen-Oberwald bei Erlensee
Seit dem 12. Oktober ist die Beweidung im Naturschutzgebiet in Erlensee-Rückingen für dieses Jahr beendet. Die Wasserbüffelherde befindet sich jetzt wieder, bis zum Frühjahr 2014, in ihrem Winterquartier in Ortenberg-Gelnhaar.
Das Gemeinschaftsprojekt von Hessen-Forst, dem Forstamt Hanau-Wolfgang, Regierungspräsidium Darmstadt und der Gemeinde Erlensee hat sich zum Ziel gesetzt, das artenreiche Feuchtgrünland als Lebensraum für seltene Tier- und Pflanzenarten zu erhalten.

Wasserbüffel eignen sich in besonderer Weise für die extensive Beweidung von Feucht- und Nassstandorten, die von der Land- wirtschaft heutzutage nicht mehr bearbeitet oder gemäht werden. Durch die Beweidung werden artenreiche Biotope wiederbelebt und die typische Wiesenlandschaft offengehalten. Aus ornithologischer Sicht hat sich das extensiv beweidete Gebiet bereits äußerst positiv entwickelt.
Wasserbüffel sind unempfindlich gegen hohe Wasserstände, können ganzjährig auf der Fläche stehen und schaffen durch ihr Suhlverhalten (Bild oben Mitte) selbst neue Feuchtbiotope.

Biber erobert Hessen zurück
Die Zahl der Biber in Hessen steigt
Derzeit wird die Zahl der Biber vom Regierungspräsidium Darmstadt auf 175 Tiere im hessischen Hauptverbreitungsgebiet (südlicher Main-Kinzig-Kreis) geschätzt. Berechnungsgrundlage sind 3,3 Biber pro Revier. 55 besetzte Reviere wurden 2012 kartiert.
Zu den 73 in Hessen bekannten Revieren (2011) sind 17 Reviere im Jahr 2012 hinzu gekommen. Dies bedeutet einen Brutto Zuwachs von 23,29 %. Wo der Biber als Landschaftsarchitekt tätig ist, entstehen viele neue Lebensräume, die anderen Tier- und Pflanzenarten zu gute kommen. Ihre Zahl steigt dadurch beträchtlich. Deshalb suchen wir Biberpaten, die uns bei unserer Arbeit unterstützen.

Die Hessichen Biberberichte der Jahre 2006 - 2012 finden Sie auf der Website des Regierungspräsidiums Darmstadt als Download. [Bitte hier klicken ... ]
 

 

Hessische
Gesellschaft für
Ornithologie und
Naturschutz e.V.
Arbeitskreis Main-Kinzig

 

 

Naturschutz -
find ich gut!


Hessische Gesellschaft für
Ornithologie und Naturschutz e.V. Arbeitskreis Main-Kinzig
Gartenstraße 37
D - 63517 Rodenbach
Fon: 06184 - 56160
Fax: 06184 - 56171


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DE80 5066 3699 0000 0871 30
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Letzte Aktualisierung
02. November 2015
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