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Weißstorch

Eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes

Der Weißstorch ist ein Paradebeispiel für die Naturschutzarbeit der HGON in den letzten Jahrzehnten. Mittlerweile sind im MKK wieder mehr Brutpaare angesiedelt, als in der Nachkriegszeit. Für den zurückgekehrten Weißstorch, der große Grünlandflächen und Feuchtwiesen bevorzugt, wird das Nahrungsangebot durch den hohen Flächennutzungsdruck der Landwirtschaft aber immer knapper. Weite Nahrungsflüge und verhungernde Jungstörche sind die Folge. Zusätzlich wird den Weißstörchen durch Störungen am Brutstandort zumindest in den Auen sehr oft eine erfolgreiche Brut verwehrt.

Weißstorch

Förderung des Nahrungsangebotes

Daher betreibt der AK Main-Kinzig intensiv Aufklärungsarbeit in der Öffentlichkeit, damit Hunde öfter angeleint und Horste weniger aus nächster Nähe besucht werden. Zusätzlich schafft die HGON durch die Anlage von Tümpeln und Flutmulden bis hin zur extensiven Beweidung von Feuchtwiesen, neue Nahrungsbiotope für den Weißstorch. Hierbei werden auch andere Tiergruppen wie Amphibien oder Libellen gefördert, die z. T. wiederum auch eine Nahrungsquelle für die Weißstörche darstellen können. Des Weiteren profitieren anderen Arten der Feuchtwiesen, wie Bekassine, Wachtelkönig oder Schwarzkehlchen von diesen Maßnahmen.